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Schnell-Löscheinrichtung für den Streb

Nach Ablöschen eines Gasbrandes im Streb mit Löschpulver muss dieser Bereich, um Rückzündungen zu vermeiden, unbedingt gekühlt werden. Hierzu wurde in der Vergangenheit eine gesonderte Wasserleitung
im Streb verlegt, die nur für diesen Sonderzweck vorgehalten werden musste.

Neben den erhöhten wirtschaftlichen Kosten sowie einem größeren Wartungs- und Überwachungsaufwand wurde auch vielfach der schon geringe Fahrwegsquerschnitt durch die zusätzliche Leitung noch weiter verringert.

Aus diesen Gründen wurde auf dem Bergwerk Lohberg als Ersatz für die Löschleitung eine „Schnell-Löscheinrichtung“ entwickelt. Diese besteht im Wesentlichen aus gängigen HD- Bauteilen (Absperrhahn,
Schlauch NW 10, Muffen), einem Statikmischrohr (vom Kleben), zwei Düsenhaltern mit Feingewinde und zwei Kegelstrahldüsen. Angeschlossen wird die Löscheinrichtung an die im Schildausbau vorhandene Schildbedüsungsleitung, die einen Arbeitsdruck von ca. 150 bar hat. Auf dem Bergwerk Lohberg sind die Löscheinrichtungen in Schlauchtaschen vom Brandschutz verpackt. Diese werden dann entsprechend gekennzeichnet und in den Schilden mit dem dazugehörigen Anschluss aufgehängt.

Der Verbesserungsvorschlag, für den ein Gebrauchsmusterschutz beantragt wurde, ist auf mehreren Bergwerken in den in Frage kommenden Abbaubetrieben umgesetzt.

2004

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