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Berufsbildende Schulen II

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Akzeptanz und Verfügbarkeit von Persönlicher Schutzausrüstung

Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA), die vom Betrieb ausgegeben wird ist zwar bekannt, wird aber zumeist bei der Arbeit nicht richtig oder gar nicht eingesetzt und genutzt. Die Verfügbarkeit und Anwendung von PSA muss daher erhöht werden. Hierzu wurde von Auszubildenden an einer Berufsbildenden Schule ein Konzept entwickelt.

Die Schüler der Berufsbildenden Schule haben einen sog. PSA-Koffer erstellt. Dabei handelt es sich um einen handelsüblicher Kunststoff-Werkzeugkoffer, der mit PSA gefüllt ist: mit Schutzhelm, Handschuhen, Schutzbrille, Schutzmaske usw. Der PSA-Koffer stellt sicher, dass die Ausrüstung vor Beschädigungen und Verschmutzungen geschützt ist. Ziel ist es, das jeder Auszubildende seine Persönliche Schutzausrüstung vom ersten Ausbildungstag an zusammen mit seinem Werkzeugkoffer erhält und dafür auch verantwortlich ist. Zusätzlich wurde eine PSA-Gürteltasche entwickelt, sodass dadurch die PSA immer und überall griffbereit ist, auch wenn sie während der Arbeit nicht gebraucht wird. Durch einfache Mittel werden Mitarbeiter, in diesem Fall Auszubildende, dazu ermutigt, die PSA zu tragen und dafür zu sorgen, dass sie in einem ordnungsgemäßen Zustand ist. Es ist eine zusätzliche Motivationsmaßnahme, die für eine höhere Akzeptanz und Verfügbarkeit von PSA sorgt.

2005

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