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Transportsicherung von Schachtsonderbauwerken

Transporte von Betonsonderbauteilen, wie beispielsweise für den Schachtbau, sind schwer zu sichern. Bei den Bauteilen handelt es sich in der Regel um Unikate. Sie zeichnen sich durch komplizierte Konfigurationen aus, sind in der Grundfläche selten rechteckig, es überwiegen Fünf- und Vielecke. Das Gewicht bewegt sich zwischen 10 bis 40 t. Spezielle Transportlösungen sind gefragt, insbesondere das Fehlen von ausreichenden Anschlagpunkten stellt die Beteiligten oft vor schwer lösbare Probleme beim Beladen.

Mitarbeiter eines Unternehmens aus der Betonbranche haben es möglich gemacht, die Schachtsonderbauwerke ähnlich einem Bagger oder einer Planierraupe diagonal und schräg niederzuzurren. Vor Beginn der Fertigung der Sonderbauwerke muss darüber nachgedacht werden, wo sich der Schwerpunkt befindet. Dann werden die Seiten längs der Transportachse zusätzlich mit Kugelkopftransportankern bestückt. Je Schacht werden nur zwei entsprechend der zu erwartenden Kraft dimensionierte Kugelkopftransportanker benötigt. Manchmal müssen allerdings besonders große oder schwere Bauwerke mit mehreren Transportankern je Längsseite ausgerüstet werden. An diesen Kugelkopftransportankern werden nach dem Verladen die entsprechenden Kugelkopftransportklauen aufgesetzt. Die Sonderbauwerke liegen überwiegend auf großen Antirutschmatten. Die Kugelkopftransportklauen bilden das Bindeglied zwischen dem Schachtsonderbauwerk und den Ketten zum Verspannen der Fracht am Transportmittel.
Durch diese Maßnahmen kann die Fracht problemlos und effektiv diagonal und schräg niedergezurrt werden. Das Verfahren ist technisch erprobt und realisiert. Damit ist es gelungen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten.

2006

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