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RWE Power AG




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„Mit neuer Power. Immer sicher“

Die RWE Power AG ist einer der größten Stromproduzenten Europas. Wesentlicher Energieträger ist die Braunkohle aus den drei rheinischen Tagebauen. Sie wird zu festen Brennstoffen und Filterkoks veredelt oder in den Braunkohlekraftwerken von RWE Power verstromt. Neben Braunkohle erzeugt RWE Power Strom auch aus Gas, Steinkohle, Kernkraft und regenerativen Energien. Insgesamt 17.000 Mitarbeiter sorgen im In- und Ausland dafür, dass die Stromkunden sicher versorgt werden.

Bei RWE Power ist Sicherheit nicht nur bei der Stromversorgung das A und O. Sicherheit hat auch Priorität im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Exemplarisch dafür steht „Ein Apfel“, das Leitsymbol der neuen Sicherheitskampagne „Mit neuer Power. Immer sicher.“ Die Kampagne wurde 2005 gestartet und ist auf drei Jahre ausgelegt. In vier aufeinander abgestimmten Schritten sollen sicheres Verhalten verstärkt und die Zahl der Unfälle weiter reduziert werden.

Schritt 1: „Mir wird schon nichts passieren“

Diese Einstellung ist symptomatisch für das persönliche Risikoverhalten. Im ersten Schritt des Programms sollen die Mitarbeiter dazu angeregt werden, ihr eigenes Risikoverhalten und die eigene Einstellung zum Arbeitsschutz zu erkennen und zu überdenken. Hierzu werden alle Mitarbeiter durch einen Sicherheitsparcours geführt, der diesen Denkprozess durch geeignete Impulse anregen soll. Letztlich soll jeder Mitarbeiter für sich selbst die Frage beantworten: Was ist gegen riskantes Verhalten am Arbeitsplatz zu tun?

Schritt 2: „Selbst sicher“

Sicherheitskurzgespräche aktiv gestalten

Bei diesem Schritt geht es um die gezielte Einwirkung des direkten Vorgesetzten auf das Verhalten des Mitarbeiters. Die Sicherheitskurzgespräche machen die Bedeutung der Regeln bewusst. Bei bestehenden Handlungsspielräumen wird im Gespräch gemeinsam die Marschroute festgelegt. Damit die Vorgesetzten bei den Sicherheitskurzgesprächen „selbst sicher“ sind, wurden sie im Führen solcher Gespräche trainiert. Arbeitsmittel für die Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Sicherheitskurzgespräche helfen zusätzlich.

Schritt 3: „Die betriebsinterne Sicherheitsbegehung“

An den Sicherheitsbegehungen nehmen alle Führungskräfte, vom Tagebaudirektor bis zur örtlich zuständigen Aufsicht, in einem abgestuften, festgelegten Turnus teil. Die Begehungen werden durch die jeweilige Führungskraft vorbereitet, protokolliert und nachbearbeitet.

Schritt 4: „Banale Gefahren ... fatale Folgen“

Vorgesetzte und Mitarbeiter werden nicht nur in die Lage versetzt, Beinahe-Unfälle und kritische Situationen zu erkennen und zu bewerten, sondern diese als wichtige Informationsquelle für die Prävention von Arbeitsunfällen zu akzeptieren.
Für ihren Beitrag zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes verleiht die Bergbau-Berufsgenossenschaft den Förderpreis in der Kategorie Organisation/Motivation an Margaret Draht und Harald Gröner.

2008



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