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Lärmreduzierung bei der Verdichtung von Betonfertigteilen

Bei der industriellen Herstellung von Betonfertigteilen treten hohe gesundheitliche Belastungen für die Mitarbeiter u. a. dadurch auf, dass bei herkömmlichen Verfahren zur Verdichtung des Frischbetons die Stahlformen durch Vertikalrüttler in Schwingung versetzt werden.

Aus dieser Hochfrequenzvibration ergeben sich für die Beschäftigten während der Verdichtungsphase Lärmbelastungen, die zwischen 100 und 110 dB(A) liegen die mit dem Umgang mit Presslufthämmern vergleichbar sind. Nicht selten sind Gehörschäden und Lärmschwerhörigkeit die langfristige Folge. Es wurde ein neues Verdichtungsverfahren entwickelt, das als Gyro-Shake-Schwing-Verdichtersystem bezeichnet wird und zu einer Lärmreduzierung, aber auch Qualitätsverbesserung bei der Verdichtung von Betonfertigteilen führt. Der Frischbeton wird dabei während der Verdichtungsphase nicht mehr vertikal gerüttelt, sondern in einer horizontalen kreisförmigen Bewegung geschüttelt. Die vorbeschriebene Innovation führt zu einer Reduzierung der Lärmbelastung für die Beschäftigten in den Herstellungswerken auf unter 70 dB(A), und zu einer Qualitätsverbesserung der hergestellten Produkte.

1997

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