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Refratechnik Cement GmbH

Rudolf-Winkel-Straße 1
37079 Göttingen

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Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements

Leistungsfähige und geschulte Mitarbeiter, ergonomische Arbeitsplätze und eine gezielte Förderung der Gesundheit aller Beschäftigten sind jetzt und in Zukunft für den betrieblichen Erfolg unverzichtbar. Die Refratechnik Cement GmbH, Göttingen, will der demografischen Entwicklung und dem möglichen Krankenstand mit der systematischen Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements begegnen. Dabei steht im Vordergrund, die Gesundheit der Mitarbeiter langfristig zu erhalten.

Für die professionelle Umsetzung wurde eine Kooperation mit dem AOK Institut für Gesundheitsconsulting geschlossen. Im ersten Schritt wurden die Mitarbeiter durch einen Experten der AOK zur möglichen Aufgabenverteilung bei der Gesunderhaltung befragt.

Basierend auf den Umfrageergebnissen konnten erste Direktmaßnahmen umgesetzt werden: Verminderung der Staubbelastung durch Luftduschen und Einhausungen, die Verminderung von Zugluft sowie Lärmminderung und Verbesserung der Ergonomie. Weiterhin wurden Maßnahmen realisiert, die die Art der Führung und die Arbeitsorganisation verbessern sollten, etwa durch Weiterentwicklung von Führungskompetenzen oder Verbesserung der innerbetrieblichen Informationspolitik. Durch die Neubesetzung von Stellen durch eigene Mitarbeiter oder den abteilungsübergreifenden Einsatz von Mitarbeitern sollte die betriebliche Weiterbildung gefördert werden.

Mitarbeiter wurden sensibilisiert, die eigene Lebensweise vor dem gesundheitlichen Hintergrund kritisch zu betrachten und bei Bedarf Gewohnheiten zu ändern. Ein Gesundheitstag soll helfen, diese neu gewonnene Kompetenz nachhaltig im betrieblichen Alltag zu verankern. Die Verbesserung der Ergonomie an den Arbeitsplätzen ist mit einem arbeitsplatzspezifischen Bewegungstraining gekoppelt. Eine neue Betriebssportgruppe bietet verschiedene Sportarten.

Auch die Kooperation mit einem Fitnessstudio, eine Ernährungsberatung, ein betrieblicher Suchtbeauftragter sowie die Kostenübernahme bei medizinischen Schuheinlagen konnten erfolgreich umgesetzt werden.

2013



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