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Auslaufschutz für Betonrutschen

Überall dort, wo gebaut wird, begegnet man ihnen: Fahrmischer, wie sie allgemein bezeichnet werden, liefern den wichtigen Baustoff Beton zu den Baustellen. Vor Ort wird der Beton über eine fest mit dem Fahrzeug verbundene Rutsche entladen. Nach dem Entladen verbleiben häufig Betonreste auf dieser Rutsche.

Diese Reste dürfen bei der Weiterfahrt des Betonmischers nicht auf die Straße gelangen, da sie nachfolgende Fahrzeuge verschmutzen oder gar beschädigen können und die Griffigkeit des Fahrbahnbelages vermindern. Entsprechend müssten die Rutschen vor Ort mit Wasser gesäubert werden.

In der Praxis ist das allerdings oft nicht möglich, da aus Gründen des Umweltschutzes eine Reinigung vor Ort verboten ist. Damit dennoch eine Verunreinigung der Straßen vermieden wird, entwickelten Alexandra Gräbe und Michael Gräbe einen Auslaufschutz für Betonrutschen.

Er ist aus Kunststoff gefertigt und wird am Ende der Rutsche mit zwei Laschen und einer fest schließenden Dichtlippe befestigt. Die Betonreste werden dadurch zuverlässig zurückgehalten.

Die Jury hat Alexandra Gräbe und Michael Gräbe den BG RCI Förderpreis 2015 „Sicherheit auf allen Wegen“ zuerkannt, weil ein effektives und zugleich kostengünstiges Zubehör entwickelt wurde, das mehrere Vorteile in sich vereint. Zeitdruck und Sauberkeit schließen sich nun nicht mehr aus. Die Verschmutzung der Straßen wird effektiv vermieden und andere Verkehrsteilnehmende werden nicht durch Betonreste gefährdet. Der Einsatz des Auslaufschutzes stellt damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit dar.

(Fotos: BG RCI/Armin Plöger)

2015

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