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Braincase: Lern- und Konzentrationshilfe im schulischen Förderbereich

Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Förderschule LVR Krefeld, Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, wurde nach einer Lösung zur Reduzierung von Ablenkungsquellen von Schülerinnen und Schülern bei Hausaufgaben oder anderen interaktionsunabhängigen Arbeiten gesucht. Dieses ist besonders notwendig bei Autismus-Spektrum-Störungen.

Im Prinzip wurde ein einfacher, mindestens 50 cm hoher Sichtschutz gesucht, der auch die Lärmreduzierung unterstützen soll. Bei der Erarbeitung der Aufgabenstellung und einer Marktanalyse stellten die Projektbeteiligten fest, dass generell im Schulbetrieb, in Callcentern, im Büro oder bei Seminaren ähnliche Bedarfsstrukturen vorhanden sind: Oft werden temporäre Arbeitsplätze mit Sichtschutz benötigt. Herkömmliche Lösungen sind teuer, mitunter schwer zu montieren und oft unflexibel.

Der Sichtschutz sollte eine Arbeitsplatzbreite von mindestens 55 cm ermöglichen und schnell (schraubenlos) auf- und abbaubar sowie einfach zu lagern sein. Chemische Ausgasungen waren Ausschlusskriterium.

Das „Braincase“ kann in unter einer Minute auf- oder abgebaut werden, besteht aus nur drei Teilen und wiegt unter 2 kg. Durch die „Scharniertechnik“ ist das „Braincase“ flexibel aufstellbar und nahezu unendlich erweiterbar. Das verwendete PE-Schaummaterial reduziert die Lärmintensität. Das „Braincase“ hat eine Höhe von 58 cm und eine Innenbreite von 60 cm. Es wird ein geschlossenzelliger physikalischer vernetzter PE-Schaumstoff verarbeitet, der unter anderem die Spielzeugnorm EN71-3 (Schwermetallfreiheit bei Sicherheit von Spielzeugen) erfüllt. Das PE-Material wird in Westeuropa produziert. Das „Braincase“ wird in Deutschland produziert, was kurze Transportwege ermöglicht.

2018



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